Hier erfährst du alles zur Buchreihe 'Dungeon Crawler Carl' und der Verfilmung.
Die Buchreihe Dungeon Crawler Carl
Wenn man ein Buch innerhalb von 24 Stunden liest, ist das meist ein gutes Zeichen. Wenn man sich direkt den zweiten und dritten Band holt und nicht mal mehr Serien schaut, sondern nur noch lesen will, ebenfalls. Dungeon Crawler Carl hat egoFM Lola komplett verschlungen. Das Genre der Buchreihe ist LitRPG. Das steht für "Literary Role-Playing Game", also ein literarisches Rollenspiel.
Worum geht es in Dungeon Crawler Carl?
Es geht – Überraschung – um Carl. Seine Freundin geht ihm im Urlaub fremd. Während sie weg ist, sitzt er deprimiert in der gemeinsamen Wohnung und hütet ihre preisgekrönte Perserkatze: Prinzessin Donut. Als Donut mitten in der Nacht aus dem Fenster springt, bleibt Carl nichts anderes übrig, als hinterherzurennen. Und das nur bekleidet in Lederjacke und Boxershorts. Kein Outfit, mit dem man gesehen werden möchte. Außer vielleicht im Dungeon.Denn genau in diesem Moment passiert das Unfassbare: Sämtliche Gebäude der Erde werden mitsamt ihrer Bewohner dem Erdboden gleichgemacht. Eine freundliche Stimme erklärt den Überlebenden dann auch ganz sachlich: Tja, die Erde wurde soeben abgerissen. Jetzt haben die Menschen zwei Möglichkeiten: Sie bleiben oben und hoffen aufs Beste. Oder sie betreten das gigantische Dungeon, das plötzlich unter der Erde entstanden ist. Dort warten 18 Ebenen voller Monster, Fallen und völlig absurder Aufgaben. Wer ganz unten ankommt, kann vielleicht seine Heimat zurückgewinnen. Vielleicht stirbt man aber auch schon in Ebene eins. Ist ein bisschen tagesformabhängig. 13 Millionen Menschen – die sogenannten Crawler – wagen dieses unfreiwillige Abenteuer. Mit dabei: Carl und Prinzessin Donut.
"Das Dungeon funktioniert wie ein Videospiel auf Steroiden."
Es gibt Quests, Erfahrungspunkte, Bossgegner und natürlich Lootboxen, also Kisten, die zufällige Gegenstände wie Waffen, Kleidung oder Spielvorteile enthalten. Darin findet man mal lebensrettende Ausrüstung – oder kompletten Quatsch. Wie im echten Leben, nur mit mehr Monstern. Erklärt wird das alles von einer KI, die nicht nur ausgesprochen sadistisch ist, sondern offenbar auch einen sehr ausgeprägten Fußfetisch hat. Warum? Gute Frage. Unterstützung bekommen Carl und Donut außerdem von ihrem Spielführer Mordecai.Schon ganz am Anfang findet Donut einen besonderen Keks, der ihr die Fähigkeit verleiht zu sprechen. Und plötzlich hat die ohnehin schon ziemlich eingebildete, schlagfertige und herrlich dramatische Katze zu allem eine Meinung. Wirklich zu allem. Während die beiden Ebene für Ebene tiefer ins Dungeon vordringen, wird klar: Es reicht nicht, einfach nur zu überleben. Man muss dabei auch noch unterhaltsam sein.


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