Auf ihrem dritten Album 'Ambiguous Desire' probiert Arlo Parks mal was ganz Neues.
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09.04.2026
Arlo Parks: Ambiguous Desire
Das Album der Woche
Ja man kann sich schon seine Sorgen machen, wenn eine Künstlerin, in die man sich so schnell so intensiv verliebt hat, plötzlich mit ganz anderen Sounds anbandelt. Quasi die soulig angehauchten Indiegitarren gegen Drumcomputer und Loopstation tauscht. Gut möglich also, dass Mercury Prize Trägerin Arlo Parks mit ihren neuen DJ Shows und elektronischeren Klängen dem ein oder anderen Fan einen kleinen Schrecken eingejagt hat. Auf Ambiguous Desire zeigt Arlo Parks jetzt aber, dass der neue Sound keine Kehrtwende sondern einfach nur natürliche Weiterentwicklung ist.
Nach dem zurecht abgefeierten Debüt, riesigen Touren und allem Struggle, der damit zusammenhängt hat, sich Arlo Parks erstmal eine wohlverdiente Pause genommen. In ihrer neuen amerikanischen Wahlheimat hat sich die Musikerin Hals über Kopf in die Nachtclubkultur verliebt. In das Gefühl, plötzlich Teil von etwas zu werden, ohne ein Stück der eigenen Persönlichkeit aufgeben zu müssen. Nur logisch also, dass der Sound jetzt eben auch mehr nach Ableton Live (Anmerkung: eine Software zum Musikmachen) und Drumcomputer klingt. Aber Arlos Stimme und ihre gnadenlos ehrlichen Texte klingen eben auch auf elektronischeren Beats unwiderstehlich.
Tracklist: Arlo Parks - Ambiguous Desire
- Blue Disco
- Jetta
- Get Go
- Senses ft. Sampha
- Heaven
- Beams
- South Seconds
- Nightswimming
- 2SIDED
- Luck Of Life
- What If I Say It?
- Floette
Ambiguous Desire von Arlo Parks wurde am 03. April 2026 via Transgressive veröffentlicht.


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