Adieu, Staubfänger!

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Tipps & Tricks für's Ausmisten

Ausmisten? Machst du morgen? Ne. Machst du jetzt. Mit diesen Tipps & Tricks, die dir helfen sollen, dich von allem zu trennen, was du eigentlich nicht mehr willst.

Weniger ist mehr

Durchschnittlich besitzt jeder von uns über 1000 Sachen - einige das zehnfache, andere fast nichts. Und obwohl Ungenutztes oft als Ballast empfunden wird, hat fast niemand nur das, was er*sie auch wirklich braucht.

Spätestens seit die japanische Aufräumexpertin Marie Kondo zur Bestsellerautorin wurde, ist klar: Immer mehr besitzen ist nicht immer mehr gut, oft engt es uns sogar ein. Damit das nicht passiert, heißt es aufräumen, Ordnung machen, nichts rumliegen lassen, was nie genutzt wird, und sich so ganz nebenbei einen Wohnraum schaffen, in dem man sich wohlfühlt.

Klar, man muss nicht absolut spartanisch leben und auch niemanden einreden, er*sie fühle sich mit dem, was er*sie hat, in Wirklichkeit gar nicht wohl. Aber loswerden, was eh schon lange weg muss, das wär doch was, oder? The time has come – mit den egoFM-Ausmist-Tipps!


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Räum nicht einfach nur auf!


Ausmisten muss nicht immer eine große Sache sein, oft kann man das ganz nebenbei machen. Wenn dein Zimmer das nächste Mal unordentlich ist, einfach die drei As beachten: Aufräumen, Ausmisten, Ausbessern.
Wenn du schon Dinge an ihren Platz räumst, dann frag dich im selben Zug: Brauche ich das noch? Ist der Zustand von diesem Ding akzeptabel? Müsste ich hier vielleicht ein Loch flicken, da vielleicht eine Tür ölen? Dinge brauchen nicht nur einen guten Ort - sie müssen auch auf Notwendigkeit und auf Zustand geprüft werden.

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Mach dir mal ein bisschen Stress!


Ausmisten ist so eine typische Sache, die man gerne aufschiebt - manchmal über Jahre hinweg. Weil man es vergisst, es einen nicht direkt stört oder es den Aufwand in all den Momenten, in denen anderes wichtiger erscheint, nicht wert ist. Das gilt es zu ändern: Mach dir deine Unordnung selbst unangenehm. Stell das überfüllte Schmuckkästchen direkt auf deinen Schreibtisch, sodass es dich anstarrt. Leg deine Schlüssel in diese eine Schublade, in der man gar nichts findet. Oder lad dir Freunde ein, die besonders ordentlich sind – vielleicht bringt dich ja der soziale Druck zum Ausmisten!

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Finde für dich raus, was weg kann!


Hier eine kurze Checkliste für jeden Gegenstand:

1. Habe ich das im letzten Jahr benutzt? Wenn ja, wie oft?
2. Habe ich das doppelt oder etwas Ähnliches?
3. Funktioniert das überhaupt noch? Passt mir das überhaupt noch?
4. Mag ich das?
5. Wusste ich, dass ich es besitze?
Hat es mich gefreut, dass es wieder aufgetaucht ist?
6. Würde ich es vermissen?

Und wenn du nicht so der Listenmensch bist: Folge einfach deinem Bauchgefühl!


Frag dich schon vorher, was mit dem Zeug passieren soll!


Grundsätzlich gilt: Was weg ist, ist weg. Vieles, was du ausmistest, wirst du sofort wegschmeißen oder zum Altkleidercontainer bringen wollen. Zugleich gilt aber auch: One man's trash is another man's treasure! Dinge, die dir keine Freude mehr bereiten, sind vielleicht ein großer Schatz für die Menschen auf eBay oder die Laufkundschaft des nächstgelegenen Second-Hand-Shops. Wenn man Dinge online zum Verkauf anbietet, sollte man eventuell Deadlines setzen, bis wann sie verkauft sein müssen – nicht, dass sie am Ende doch wieder ewig herumstehen!

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Für ganz Strukturierte: Jede Woche ein Ausmist-To-Do


Aufs Geratewohl zu beschließen, dass man noch am selben Tag die ganze Wohnung ausmisten möchte, ist meistens keine gute Idee. Bei solchen Aktionen fühlt man sich schnell überfordert, ist genervt, weil es noch so viel zu tun gibt und darum gefühlt alles ewig dauert. Darum kann es sinnvoll sein, sich kleine Ziele zu festen Zeiten zu setzen. Dieses Wochenende ist die Küche dran, in der nächsten dann das Wohnzimmer. Jede Woche etwas abhaken zu können, ist befriedigend und man kommt kontinuierlich voran: Woche für Woche wird deine Wohnung ein bisschen leerer und dein Besitz ein bisschen bewusster.

Simpel und radikal: Die Vesuv-Methode nach Sandra Felton


Versinkst du so richtig in deinem Zeug? Ertrinkst fast darin? Brodelst deswegen wie ein Vulkan? Und brauchst einfach mal einen radikalen Neuanfang? Dann wird es Zeit für den Ausbruch, der alles auf Anfang setzt. So wie nach dem Ausbruch des Vesuv in Pompeji kein Stein mehr auf dem anderen war, so wirst du dein Zimmer nach dieser Aktion nicht wiedererkennen.

Dafür brauchst du richtig Zeit und diese fünf Schritte:

1. Entschlossenheit:
Erst mal musst du wirklich aufräumen und entrümpeln wollen!
Meistens gibt es einen kleinen Auslöser, der einen plötzlich sagen lässt:
Ich muss dieses ganze Zeug jetzt endlich loswerden!

2. Vorkehrungen:
Besorg dir Kartons in verschiedenen Größen, Filzstifte zum Beschriften, Mülltüten und moralische und handfeste Unterstützung durch ein*e Freund*in.
Positioniere dich und deine Ausrüstung dann im vollsten Zimmer deiner Wohnung.

3. Ausbruch:
Und dann: Fang einfach an. Vertraue darauf, dass du eigentlich schon weißt, was zusammengehört und was du nicht mehr besitzen möchtest.
Im Optimalfall bilden sich nach kurzer Zeit Kategorien heraus, zum Beispiel Klamotten, Bücher oder Krimskrams.
Jede dieser Kategorien bekommt zwei Kartons:
Einen mit Dingen, die du behalten möchtest und einen mit Dingen, bei denen das nicht mehr der Fall ist.
Besonders wichtig: Halte durch! Hör nicht auf, einzupacken, bis der Raum leer ist.

4. Entsorgen:
Ist alles in den Kartons, müssen die erst mal raus aus dem Raum.
Den einen Teil bringst du am besten direkt danach zum Wertstoffhof oder zum nächsten Second-Hand-Laden.
Aber auch die Kisten mit Dingen, die du nicht loswerden willst, sollen nicht in der Wohnung bleiben.
Stell sie wenn möglich in den Keller, in die Garage oder bei Freund*innen ab.
Das Zimmer soll leer sein und die Überbleibsel sollen sich nicht im Rest der Wohnung verteilen.

5. Träumen:
Wie könnte dieses Zimmer aussehen?
Was soll darin passieren, welchen Vibe soll es haben?
Es ist nun komplett leer – alle Möglichkeiten stehen dir offen.
Träume vor dich hin, triff Entscheidungen und setz sie um, frei vom Ballast des alten, vollgestellten Raums.


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Belohne dich für deinen Fleiß


Wenn du dann fertig mit Ausmisten bist, kannst du wahrlich stolz auf dich sein. Du hast richtig was geschafft! Dinge, die dich sonst vielleicht noch jahrelang sinnlos Platz und Nerven gekostet hätten, sind jetzt einfach weg! Gönn dir, was dir gut tut, in dem Wissen, es verdient zu haben. 

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Oder setz dich einfach in das frisch entrümpelte Zimmer, hör egoFM und frag dich, welche kleinen Bereicherungen dein Zuhause gebrauchen könnte. Denn man hat ein viel besseres Gefühl dabei, Neues anzuschaffen, wenn man vorher Altes rausgeschmissen hat.



Hast du noch mehr Tipps zum Ausmisten? Schreib uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per WhatsApp: 089 / 360 550 460.

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