Schon mal betrunken online geshoppt?

Schon mal betrunken online geshoppt?

...dann bist du damit nicht allein

Eine Studie aus den USA hat das Shoppingverhalten von betrunkenen Menschen untersucht.

Und die hat herausgefunden, dass mehr Menschen als gedacht betrunken einkaufen.

Wie das nur passieren kann? Na, so:

Die erste Runde Beerpong ist schon gespielt, mit all deinen Feunden hast du schon mindestens einmal angestoßen und so langsam wird dir ein bisschen schwummerig im Kopf. Du sprudelst nur so vor kreativen Ideen, die du sofort, jetzt, genau in diesem Moment umsetzen willst.

Dafür brauchst du aber etwas Bestimmtes - unbedingt und jetzt gleich. Ein wenig herumgegoogelt und schon hast du dir die Jahrespackung Klopapier bestellt und dazu ein neues Smartphone. Am nächsten Morgen wachst du auf und es schmerzt nicht nur der Kopf sondern auch die neuen Einträge auf deiner Kreditkarte.

Mist, viel zu viel Geld ausgegeben letzte Nacht. Und das für absurde Dinge. 


Aber sei beruhigt - du bist damit nicht allein.

The Hustle hat eine Studie über betrunkenes Onlineshopping-Verhalten gemacht.


Sie ist zwar nicht unbedingt repräsentativ, aber trotzdem spannend. Alle 2000 Befragten sind amerikanische Leser*innen der Tech- und Business-Plattform The Hustle und verdienen überdurchschnittlich viel Geld. Von diesen Befragten haben 79 Prozent angegeben, schon mal betrunken etwas im Internet bestellt zu haben.

Was trinken die Menschen bevor sie shoppen?

Lustigerweise werden vor dem Shoppingrausch nur recht selten Wodka oder andere stark alkoholische Getränke konsumiert. Zwei Drittel der Befragten trinken Wein oder Bier während sie im Internet einkaufen.

Wer ist besonders anfällig für betrunkene Netzkäufe?

Die Menschen, die sich dazu hinreißen lassen, trinken durchschnittlich doppelt so viel Alkohol wie Menschen, die nicht betrunken shoppen. Es gibt sogar bestimmte Berufsgruppen, die sich besonders gerne in Onlinekaufhäusern tummeln, wenn sie Alkohol konsumiert haben. Da hätten wir beispielsweise Sportler und Menschen, die im Transport oder Energiebereich tätig sind. Autoren und Künstler hingegen sind eher weniger anfällig.

Auf Platz eins der Lieblingsprodukte, die im Rausch gekauft werden, steht Kleidung. Dicht gefolgt von Filmen, Spielen, Technik, Essen und Veranstaltungstickets. Ansonsten landet eben so dies und das im Warenkorb. Amazon ist bei den betrunkenen Einkäufer*innen mit 85 Prozent die beliebteste Shoppingplattform für sogenannte drunk purchases, danach folgen mit weitem Abstand Ebay und kleinere Plattformen.

Mehr als 40 Milliarden US-Dollar verprassen die Amerikaner so jedes Jahr mit betrunkenem Onlineshopping, stellt The Hustle fest.


Laut der Studie steigert Alkohol den Kaufimpuls ganz deutlich. Hat man die Sachen aber mal mit einem Klick gekauft, wird der vermeintliche Fehltritt nur selten rückgängig gemacht. Die wenigsten schicken die erworbenen Produkte nämlich wieder zurück oder bereuen gar den Einkauf.

Gut, ein paar davon vielleicht doch:

The Hustle hat in der Studie nämlich auch nach den verrücktesten Einkäufen gefragt - und die sind teilweise wirklich merkwürdig:

    • 100 Kilogramm frischen, drei Meter hohen Bambus
    • eine riesige Hüpfburg fürs Wohnzimmer
    • Für 2200 Dollar ein Nachtsichtgerät
    • Eine Trilogie von religiösen Satanisten-Büchern
    • Flüge, Flüge, Flüge, Flüge, Flüge


Keine Angst, es geht noch ein bisschen absurder. Die witzigsten drunk purchases haben wir dir hier gesammelt. Kleiner Tipp? Lieber nicht zuhause nachmachen.

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